20.04.2010

EU-Kommissarin Hedegaard tritt für Energiesteuern ein

In einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung [1] tritt die EU-Klimaschutzkommissarin Connie Hedegaard deutlich für eine Verschiebung der Steuerlast von Arbeit zu Energie ein: die hohen Steuern auf Arbeit (siehe dazu auch der OECD-Bericht zum Thema) seien "nicht clever", und "stattdessen wäre es weitaus klüger, ein System zu installieren, in dem ein Spitzen-Steuersatz für die Bereiche gilt, die schädlich für das Gemeinwohl sind, etwa hoher Energieverbrauch." Genau so ist es!

Spiegel Online, wo der "Vorstoß" als "provokant" und "saftig" kommentiert wird [2], vermeldet dazu, dass Hedegaards Vorschlag "vor allem unter Experten auf regen Zuspruch" stoße.

[1]  Neue Osnabrücker Zeitung: EU-Kommissarin will Energiesteuer in der EU für Klimaschutz - "Atomkraft ist eine sehr teure Alternative". 19.4.2010
http://www.noz.de/deutschland-und-welt/politik/38218223/eu-kommissarin-will-energiesteuer-in-der-eu-fuer-klimaschutz-atomkraft-ist-eine-sehr-teure-alternative

[2]  EU-Kommissarin fordert saftige Energiesteuer. SPIEGEL Online, 19.4.2010
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,689863,00.html


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